Ein (inneres) Feuer

… zur diesjährigen Sommersonnenwende, das können wir wohl alle gerade gut gebrauchen.
Das Sonnwendfeuer hat vielerorts Tradition und ist ein wesentliches Ritual zu „Ehren des Lichts“ – für symbolische Neuanfänge, um sich von Krankheiten oder bösen Geistern zu reinigen oder um den Flammen Herzenswünsche zu übergeben. Und um sich danach beim fröhlichen Feiern an die Sinnesfreuden des Lebens zu erinnern.
Wenn heuer so ein geselliges Zusammenkommen im großen Kreis nicht zustande kommt (Wetter, Corona), dann gibt es doch die Möglichkeit, diese besondere Atmosphäre in kleiner Runde oder auch nur für sich selbst anzuregen – um eben ganz bewusst in Zeiten, die nicht von sich aus Frohsinn und Unbekümmertheit verbreiten, mit Bewusstheit und eigener Kraft FÜR die gewünschte Qualität einzutreten. Also gilt es gerade jetzt, alles Freudige, Nährende, Offene und Großzügige im Leben zu suchen & zu finden, und sich immer wieder mit diesem Fokus zu verbinden.

Möge sich von Innen heraus ein Strahlen in uns ausbreiten – damit wir so zur Fülle und Hochblüte des Lebens beitragen!

das zarte Neue

Was für ein Frühlingsbeginn! Voller Sonnenschein, Frühlingsblumen und Vogelgezwitscher … voller Coronanachrichten, -maßnahmen und Meinungen dazu. Alles gleichzeitig. Und alles beeinflusst unser Leben.
Aus der vergangenen Woche haben sich für mich vor allem zwei Grundsatzfragen herauskristallisiert:
*Wie gehe ich mit den aktuellen Herausforderungen, mit mir und meinen Mitmenschen um? (Eine Frage der persönlichen Haltung)
*Was bekommt meine Aufmerksamkeit, meine Energie und damit auch Unterstützung? (Eine Frage der bewussten Ausrichtung)
Gestärkt von der Kraft des Frühlings, der ja als Sinnbild für Neuanfänge im Leben viel Zuversicht und stetige Weiterentwicklung in sich trägt, möchte ich meinen „zart keimt frisches Grün ins Werden“-Blickwinkel mit Ihnen teilen: Welche Veränderungen in Strukturen und Kommunikationsformen, welche kreativen Begegnungsformate, welche berührenden Hilfsangebote entstehen gerade… Hier finden sich aufbauende und mutmachende Projekte und Ideen.

Für die kommenden Wochen mit all den Aufgaben in der Alltagsorganisation wie den persönlichen Einschränkungen wünsche ich Ihnen vor allem ein gutes Miteinander von viel Selbstfürsorge & achtsamer Gemeinschaft.
Gerne begleite ich Sie trotz räumlicher Distanz. Alles Gute!

Corona-Virus: Mein Umgang damit

Natürlich unterstütze ich die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus, weil sie für gefährdete Menschen das Risiko einer Ansteckung vermindern können. Daher werde ich bis auf weiteres auch keine persönliche Beratung anbieten, selbst mein Freiraum-Coaching ist in der gewohnten Form nicht mehr durchführbar.

Bei bereits vereinbarten Terminen werde ich mich mit der Rückfrage melden, ob wir den Termin ausfallen lassen oder ihn als telefonische Beratung verwenden. Das kann ich Ihnen in den nächsten Tagen/ev. Wochen gerne anbieten: meine Begleitung via Telefon, um den Prozess zu halten, wesentliche Schritte vorzubereiten, mit den alltäglichen Herausforderungen zurechtzukommen…. Gerne auch in einer kompakten Form à 1/2 Stunde.
Neue Anfragen können wir sicher am Telefon erstabklären (anstelle des üblichen, persönlichen Erstgesprächs), und dabei auch miteinander besprechen, ob ein Einstieg in die Begleitung per Telefon Sinn macht, oder ob wir doch die Aufhebung dieser Einschränkungen abwarten.

Meinen persönlichen Umgang mit „Corona & Konsequenzen“ möchte ich auch noch mit Ihnen teilen:
*mich ausreichend informieren, damit ich auf mich und meine Mitmenschen gut achten kann – jedoch ein bewusstes Stopp zu Nachrichtenüberflutung und Schockbildern
*mein Immunsystem liebevoll stärken – das umfasst Sonnenschein und Frischluft, Bewegung (notfalls in den eigenen vier Wänden), Nervennahrung, wohlwollende Gespräche
*mir bewusst machen, was diese weltweite Krise in mir auslöst – reflektieren, wie ich mit Einschränkungen, Vorgaben, Engpässen etc. umgehen möchte – und mir dann erlauben, mit einer Extraportion Selbstliebe, Menschlichkeit und Mitgefühl zu reagieren
*verordnete Zeiten zuhause sowie veränderte Arbeitsbedingungen annehmen und „mit diesem Fluss mitziehen“ – d.h. Was wollte ich ohnehin schon länger mal in Ruhe daheim machen? Welche neuen Formen der Zusammenarbeit tun sich dadurch auf?
*bei auftauchenden Ängsten und Unsicherheiten die Verbundenheit in mir und mit anderen spüren, mein Vertrauen ins Leben zelebrieren – und dies in z.T. neuartiger Weise ausdrücken und mitteilen
Viel Zuversicht, Gesundheit und ein unterstützendes Miteinander wünsche ich Ihnen!

Sonnwende / Wendepunkt

Wenn Altes endet und Neues beginnt, dann liegt dazwischen eine herausfordernde Phase, wo Manches nicht mehr – und Anderes noch nicht vorhanden ist.
Solche Zeiten des Übergangs (mit ihren besonderen Rahmenbedingungen) bewusst wahrzunehmen, hilft dabei, einen natürlichen Umgang mit Veränderungen im Leben zu finden. Wendepunkte bedeuten Abschied (von bisherigen Lebensumständen) und Aufbruch (in unbekannte Gefilde). Dazu braucht es Mut für den ersten Schritt, ein gewisses Vertrauen in wohlwollende Kräfte, eine klare Ausrichtung wohin es gehen soll – sowie die Gelassenheit und Flexiblität, sich während des Weges veränderten Gegebenheiten anzupassen.

Die Wintersonnwende und der Jahreswechsel sind wunderbare Anlässe, um sich mit so einem Übergang auch persönlich von etwas zu verabschieden und sich dem Kommenden zu öffnen.
Ich verabschiede mich mit heute in eine Winterpause und bin ab 7.1.2020 wieder zurück. Mit den besten Wünschen!

Dunkel und dicht …

… das sind die häufigsten Zuschreibungen, die mir derzeit zum November und zu der wahrgenommenen Lebensqualität begegnen.
Wenn in einer Zeit etwas offensichtlich weniger ist – wie z.B. aktuell das Tageslicht -, was kann die Chance darin/dadurch sein? Also eine Art zu entdeckende Einladung, eine Möglichkeit, die es eben deshalb gibt, weil etwas vorher Vertrautes und vielleicht auch Liebgewonnenes nun nicht mehr vorhanden ist. Was darf sich dann durch diese Leere und Irritation zeigen? Welche Bedürfnisse bekommen auf einmal Raum, die zuvor nicht spürbar waren? Wie gehe ich mit mir und mit anderen um, wenn etwas wegfällt, das mir den Alltag leichter macht?
Genauso spannend und spannungsgeladen ist ein Zustand der Überfülle – also die arbeitsintensive, „dichte“ Außenwelt vor dem Jahreswechsel. Wo und wodurch kippt es von reichhaltig in zu viel? Was macht den entscheidenden Unterschied aus? Was geht durch diese Überflutung und Enge verloren, kann dann schwer durchdringen?

Besinnung auf das Wesentliche kann als Auswirkung von „dicht“ übrig bleiben. Raum für Geistesblitze mag aus dem „dunkel“ entstehen. Das sind gute Wegweiser für jeden Neubeginn…

Sein & Lassen

Der Sommer nähert sich seinem absoluten Höhepunkt, dieses Jahr auch wirklich spürbar …
In der Fülle sein, in Kontakt sein, gut mit sich sein – das ist eine der Einladungen dieser Jahreszeit, und sie bringt eine Mitte und einen Ruhepunkt in die manchmal überflutenden Angebote langer Sommertage.
„Es auch mal gut sein lassen“ wäre dann eine stimmige Fortsetzung , vor allem für die kommenden freien Tage. Oder „es sich gut gehen lassen“. Ich habe da gleich ein Bild vor Augen, wie ein entspanntes Dahingleiten im Fluss des Lebens, das hat mit wenig Anstrengung und viel Vertrauen zu tun … Wachsame Präsenz im Sein & Lassen.

Auch ich lasse es mir / mal gut sein und genieße eine satte Sommerpause: ich habe mir den gesamten August frei genommen, und werde hier (in gewohnter Manier) auch nicht per Mail oder Telefon zur Verfügung stehen. Ab 2.9.2019 bin ich dann wieder bereit für gemeinsames Entwickeln und Gestalten.

ins Neue wachsen

Ich werde die Umgestaltung meiner website „hautnah und ungeschminkt“ mit Ihnen teilen… D.h. die Inhalte werden von eigener Hand entstehen, Schritt für Schritt werde ich mich mit dem bisher unbekannten Design auseinandersetzen und Ihnen immer wieder unvollständige Seiten, Fehlendes oder Platzsuchendes zumuten – bis sich eine passende Erstform gefunden hat.
(Welche natürlich wiederum wesentlichen Veränderungsimpulsen folgen darf, aber dies dann von einer bestehenden Basis aus…)
Wir erleben also ein Stück weit gemeinsame Prozessarbeit! Danke für Ihr Interesse und Ihre Geduld (denn dies ist nicht der wichtigste Prozess auf meiner Prioritätenliste, es wird also phasenweise dauern…) Genießen Sie den Frühling!

Hallo Welt!

Ein technisches Desaster hat nun meine schon lange angekündigte Website-Überarbeitung vorangetrieben….

Sie befinden sich mitten auf einer Baustelle 😉
Hier werden auch noch längere Umbauarbeiten benötigt. Bleiben Sie bitte neugierig und freuen Sie sich mit mir auf ein ganz besonders feines Ergebnis – danke!

In natura hat sich an meinen Angeboten nichts verändert, ich bin gerne für Sie da. Brigitte Huber